›› DIE WELT ENTDECKEN

Fotos: Hanna Janzen

 

TOKYO  MIT  HANNA  

 

 

Die Bloggerin Hanna von WE MAKE THE CAKE machte sich ein Geschenk an sich selbst: TOKYO. Kommt mit!

 

›› BIOTOP Concept Store

Ein toller Concept Store, in Osaka und Tokyo, inklusive eigenem Restaurant und Café. Die Boutique zeichnet sich durch kreatives, "natürliches" Interiordesign aus – überall wachsen Pflanzen – aus Wänden, Treppen ... Und fast das komplette verbaute Material ist aus Holz. Verkauft werden hier Saint Laurent, Chloé, Acne & Co. – aber auch japanische Jung Designer, Bio-Kosmetik und extravagante Home Accessoires.

 

›› Opening Ceremony Store

Nachdem der Concept Store der Amerikaner in London geschlossen wurde, ist der OC Store in Tokyo-Harajuku der wohl Schönste von allen. Ein gigantisches Sortiment mit neuen Hype Labels (Vetements, Jacquemus ...), neben der immer schöner werdenden eigenen Kollektion und vielen Must Have Accessoires, auf 4 Stockwerken.

 

›› Yoyogi Village Restaurant & Bar

Das noch recht neu angelegte Yoyogi Village ist der perfekte Spot für einen Abend in Tokyo. Es gibt mehrere hochklassige Restaurants in einer grünen, parkähnlichen Anlage und dahinter eine Musik Bar, auf der Schallplatten aufgelegt und die besten Drinks der Stadt serviert werden.

 

›› Comme des Garcons Museum & Shop

In Harajuku liegt nicht nur der Flagshipstore von Japans bekanntestem Designhaus, sondern auch eine kleine Ausstellung von Archiv-Stücken aus alten Kollektionen.

 

›› 21_21 Design Sight Museum

Ein Museumstipp zu guter Letzt – das beeindruckenste, zeitgenössische Museum, das wir besucht haben, war Design Sight. Nicht nur eine atemberaubende Architektur des Gebäudes, sondern auch die Kunstausstellung selbst haben uns sehr überrascht. In Kooperation mit Studenten gab es hier innovative Ideen zum Thema Kommunikation und Digitalisierung.


Hanna Janzen gründete 2009 das Label WEMAKETHECAKE. Auf dem gleichnamigen

Blog berichtet sie seitdem über Mode, Trend-

und Lifestyle Themen, das Leben in Berlin

und ihre modischen Entdeckungen auf verschiedensten Reisen.




Fotos Paris: Sandra Albert

 

PARIS MIT JULIE MEBES

 

 

Wir hatten das Glück, Julie Mebes kennen zu lernen

und baten sie um ein paar Tipps zu ihrem Paris. Voilà! 

 

Frau Mebes was ist an Paris im Herbst ganz besonders?

 

Anfang September steht ganz im Zeichen der "rentrée", der Heimkehr aus den Ferien, Schulanfang. Tatsächlich ist es für die ganze Stadt ein Neuanfang, in den die Pariser sich mit Lust und Wonne stürzen. Die Stadt boomt, strotzt richtig vor Energie. "La rentrée", diese Stimmung spürt man überall, an jeder Straßenecke. Eine Art zweiter Frühling, wenngleich das Licht sich geändert hat . . . Viele mögen das Licht im Herbst in Paris sogar am Liebsten. Langsam, langsam geht die Energie des Septembers in die Laszivität des Oktobers über, langsam wird es Indian Summer . . . Bis der November mit seinem Regen und seiner ersten Kälte vorzeitig den Winter einleitet.

 

 

Was ist Ihr Lieblingscafé – wenn Hände und Füße vom Herumlaufen kalt geworden sind?

 

Die schönste Art, sich aufzuwärmen: bei Galignani, dem Buchgeschäft in der Rue de Rivoli, gegenüber den Tuilerien. 1801 in der Rue Vivienne gegründet (ganz in der Nähe), seit 1856 unter den Arkaden in der Rue de Rivoli, war es das erste Buchgeschäft für englischsprachige Literatur auf dem europäischen Kontinent. Und immer noch hat dieser Ort eine so verzaubernde Atmosphäre, dass man sich einfach niederlässt in einem der Sessel im hinteren Teil und dort gar nicht mehr weg möchte, so schön sind die vielen Bücher und das Interieur.

Aber wenn es um Kaffee geht, ist das Café Verlet in der Rue Saint-Honoré, nahe des Palais Royal, eine Institution. Heue in fünfter Generation geführt, die sechste, erwachsen, steht auch schon im Laden, ist es das wohl letzte Café in Paris, das noch im Haus seinen eigenen Kaffee röstet.

 

 

Wo bekommt man das beste Brot, die besten Kekse, die besten Gewürze . . . ?

 

Die Grande Epicerie du Bon Marché auf dem linken Ufer ist wirklich eine Hochburg, ein Tempel des Genusses. Und hat seit dem letzten Umbau auch ein wunderschönes Café-Restaurant. Mit einem Kellner, der Deutsch redet, für den der wirklich nicht ohne kann in Paris. Auf "meinem" Ufer, Rive droite, lohnt es sich, bei Legrand Filles et Fils, Legrand Töchter und Söhne (in der Reihenfolge), vorbeizugehen, dem Weinhändler in der Galerie Vivienne, eine der Anfang des 19. Jahrhunderts erbauten Luxuspassagen. Nimmt man den Vordereingang, in der Galerie, kommt man in eines der besten Weingeschäfte von Paris. Einen Mittagstisch gibt es hier auch. Nimmt man den Hintereingang, in der Rue de la Banque, findet man im hinteren Teil des Ladens ein Feinkostgeschäft wo man, allein schon wegen der hübschen Flaschen und Gläser, wirklich alles mitnehmen möchte.  

 

 

Wo treffen Sie sich am liebsten mit Freunden zum Essen?

 

In der Sourdière by Yvan, einem Bistro in meinem Quartier, das wirklich unser Dorfcafé ist. Natürlich gibt es auch hier Touristen, das geht in unserem Viertel ja nicht anders, aber es ist die vielleicht authentischste Adresse des Quartiers. Hier treffen sich alle, hier bekommt man Rat und Hilfe, wenn man welche braucht, hier teilt man wirklich Leid und Freud. Yvan, der "patron", wacht gleichermassen über unser seelisches und leibliches Wohl. Das Essen ist einfach, aber sehr gut, simple mais superbe, und: Yvan kennt sich mit Allergien und Intoleranzen aus, die Küche ist z.B. für Zöliakiepatienten absolut geeignet.


 

Welches Museum oder welche Galerie ist immer einen Besuch wert? 

 

Da gibt es so viele! Und immer neue! Jede Woche entdecke ich in der Pariscope, Paris' Veranstaltungskalender, eine neue Adresse. Aber immer wieder schön, und gar nicht so bekannt, wie ich oft merke, ist das Musée Carnevalet im Marais.  

 

 

Wir haben jetzt Lust sofort nach Paris zu fahren. Und ihr?


Julie Mebes wurde in Deutschland geboren und ist in den Niederlanden aufgewachsen. Sie studierte Politologie und Jura in Amsterdam. Nach Stationen im Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft war sie Diplomatin in Brüssel, Botschaftsrätin bei der EU, und in Paris stellvertretende Botschafterin bei der UNESCO. 2010 quittierte sie den Dienst, um in Paris zu bleiben und sich ganz dem Schreiben widmen zu können.

 




DAS  HOTEL  KUBATZKI  IN  ST. PETER -ORDING

Besucht von Enja

 


Die letzten warmen Tage – und ich bin hin und her gerissen . . . Stand-Up-Paddeling auf der Alster, einen Perlenspritz in der Strandperle am (übervollen) Elbstrand oder doch noch schnell nach St. Peter Ording und endlos spazieren gehen? Aber wo übernachten? Im T3? Oh nein, in dieser Jahreszeit viel zu kalt, selbst mit Standheizung.

 

Ich wollte einen kuscheligen Platz mit viel frischer Luft, aber bloß nichts mit Blümchen. Dann hörte ich von Dörte Kubatzki. Sie und ihr Mann Marco übernahmen 2014 das in den 50ern erbaute "Hotel Tannenhof" und einen riesigen Garten. In nur fünf Monaten verwandelten sie es in ein stylisch-modernes Yogahotel: 36 Zimmer in wohltuendem Skandinavischen Design, viel Weiß und einen Fußboden aus Eiche, eine Wohnküche mit Kamin, ein Yogastudio und einen Wellnessbereich. Ihre Wohlfühlphilosophie lautet: "Familiär, aber nicht aufdringlich. Nachhaltig, aber nicht dogmatisch. Alles ist möglich, nichts ist verpflichtend." Genau danach war mir.

 

Smoothies, selbstgebackenes Brot, Eier vom Bauernhof, ayurvedischer, warmer Griesbrei, Müsli und alles frisch und aus der Region. Ich ließ mir alles picknickmäßig einpacken und suchte mir einen Strandkorb, drehte ihn mit Blick zum Meer und war glücklich. Den Rest des Tages pendelte ich zwischen Hotel und Strand, Zimmer und Terrasse. Mit einer klassischen Frischluftvergiftung fiel ich schon früh ins Bett – Yoga? Beim nächsten Mal . . .

 

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Das Kubatzki

Im Bad 59

25826 St. Peter-Ording

Telefon: 04863 - 7040

www.das-kubatzki.de




 

DAS  AMERON HOTEL  IN  DER  HAMBURGER  SPEICHERSTADT

Besucht von Enja

 

Das erste und einzige Hotel in der Speicherstadt: Wo früher mit Kaffee und Gewürzen gehandelt wurde, erleben Gäste des Hotels heute eine interessante  Mischung aus historischer Architektur und moderner Hotelkultur – ergänzt durch eine exzellente Kunstauswahl in der Lobby und auf den Zimmer. Und mal ehrlich: Wer möchte nicht morgens nach dem Aufwachen, solch einen wundervollen Blick auf die Speicherstadt haben? Ich schon.

 

 

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Ameron Hotel Speicherstadt

Am Sandtorkai 4

20457 Hamburg

Telefon: 040 - 6385890

www.hotel-speicherstadt.de