Dirk Kurbjuweit im Interview mit Karla Paul


  Illustration Cover „Die Freiheit der Emma Herwegh“   Foto: MOKA Publishing

DIE FREIHEIT DER EMMA HERWEGH

Interview aus MOKA 3-2018

 

 

 

KARLA PAUL: Lieber Herr Kurbjuweit – die Geschichte bietet uns sehr viele spannende Frauen, die diese Welt entscheidend geprägt haben. Weshalb haben Sie sich entschlossen, über Emma Herwegh zu schreiben?

 

DIRK KURBJUWEIT: Emma habe ich über ihren Mann, den Dichter Georg Herwegh kennengelernt. Ich las sehr viele Gedichte und Werke von ihm und viel über seinen politischen Einsatz und ging erst davon aus – ich schreibe einen Roman über ihn. Je mehr ich dann aber recherchierte, desto mehr drängte sich die weit interessantere Figur der Emma nach vorne. So wie Frauen meistens die interessanteren Geschichten haben als Männer, weil sie größere Konflikte aushalten und austragen müssen. Gerade für Männer im 19. Jahrhundert war eigentlich alles selbstverständlich. Sie fanden eine Welt vor, die für sie von ihnen selbst gemacht war und eben so gar nicht für Frauen. Wenn diese sich in der klassischen Männerwelt den Erwartungen anpassen wollten, mussten sie sehr, sehr hart kämpfen. Genau das fand ich so faszinierend an Emma, die nie vorhatte, ein klassisches Frauenleben des 19. Jahrhunderts zu führen, sondern für sich Anderes vorgesehen hatte. Auch die Art des Weges, den sie gehen wollte und die Tragik ihres Lebens bieten sehr viel konfliktreichen Stoff. Der Gegensatz zwischen einerseits politischem, emanzipierten Kampf nach außen und andererseits dieser auch schwer verständlichen Folgsamkeit gegenüber einem Mann, der sie schlecht behandelte. Ein sehr spannendes Leben!

 

KARLA PAUL: Sie hätten Emma und ihrem feministischem Kampf auch einen Artikel oder eine Langstrecke widmen können – weshalb die Entscheidung für einen großen, biografischen Roman. Ging es Ihnen um eine ausführliche Vorstellung der spannenden Figur oder auch darum, den Leser_Innen etwas mitzugeben, was Sie über die Geschichte transportieren können?

 

DIRK KURBJUWEIT: Ich bin ein durch und durch politischer Mensch und interessiere mich sehr für die Zeit des Vormärz und der 48-er Revolution, die Wurzeln unserer Demokratie. Gerade heute erscheint es mir sehr sinnvoll, sich mit den Ursprüngen auseinanderzusetzen. Ich beschäftige mich viel mit den Menschen, die sich damals unter sehr widrigen Umständen für die Freiheit und die Demokratie eingesetzt haben und dafür ihr Leben riskierten.

 

Ich dachte immer, Demokratie und Freiheit währen ewig und sind selbstverständlich, darum muss ich nicht mehr kämpfen. Dies scheint sich aktuell als Trugschluss zu erweisen. Umso lieber beschäftige ich mich mit denen, die früh für Demokratie und Freiheit gekämpft haben, wie Emma Herwegh. Sie ist weit interessanter als ein Mann, weil sie eben nicht nur für die Freiheit, sondern auch noch um ihre eigene Rolle gekämpft hat.

 

 

 

Sie konnte nicht für sich kämpfen,

aber für uns alle und von dieser bewundernswerten

Einstellung wollte ich erzählen.

 

 

 

Ihr war immer klar, dass es gar nicht um sie geht. Sie kämpft ja nicht um ihr Wahlrecht – es war damals undenkbar, dass Frauen auch wählen, sondern um das der Männer. Emma Herwegh kämpfte für das Wahlrecht der Männer. Es gibt dazu leider keine Zeugnisse, aber da hatte sie sicherlich schon im Kopf, dass das der wichtige erste Schritt ist und irgendwann die Frauen nachrücken können. Sie dachte also sehr langfristig und über ihre eigenen Möglichkeiten hinaus, was damals sicherlich nicht einfach war. Sie war sehr intelligent, sehr selbstbewusst, sicherlich auch den meisten Männern ihrer Generation weit überlegen. Sie konnte nicht für sich kämpfen, aber für uns alle und von dieser bewundernswerten Einstellung wollte ich erzählen. Wenn es die Leser_Innen inspiriert oder gar zu eigenen politischen Handlungen motiviert, umso besser.

 

KARLA PAUL: Gab es Momente während der Recherche und beim Schreiben, wo sie sich wünschten, Emma hätte tatsächlich auch mehr für sich selbst gekämpft oder hatte sie unter den damaligen Umständen dazu eigentlich gar nicht die Chance?

 

DIRK KURBJUWEIT: Doch, das hatte sie schon. Manchmal war ich auch sprachlos, das muss ich zugeben. Die komplette Herzen-Affäre, manchmal habe ich beim Recherchieren und Schreiben wirklich aufgeschrien – was Georg ihr angetan hat und dass sie das hinnimmt, anstatt die Kinder zu packen und zu gehen. Sie hatte von ihrem Vater genug Geld, sie war finanziell zu diesem Zeitpunkt unabhängig und hätte ihn verlassen können. Aber dass sie so treu an diesem Mann festhält, war nicht zu verstehen und ist auch das Rätsel, das für mich bleibt. Es gelingt eben nicht, jede Figur immer komplett zu entschlüsseln. Es gibt keinen Brief oder Tagebucheintrag, in dem klar wird, warum sie all das erduldet hat. Allerdings sind dies ja auch Widersprüche, die sehr viele Menschen bis heute mit sich und Anderen austragen.

 

KARLA PAUL: Emma stößt auch in ihrem Kampf um Anerkennung immer wieder an Grenzen. Zwar genießt sie samt vieler Frauen eine gute Ausbildung, sie hat Zugang zu viel Wissen, aber final diene all das nur dem Mann, neben dem sie gut und klug auszusehen habe. Inzwischen können Frauen wählen, alle Jobs ausüben, sind wesentlich weiter in der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung - aber es gibt immer noch viele Ungerechtigkeiten wie z.B. unfaire Bezahlung im Beruf, Sexismus und viele weitere Probleme zwischen den Geschlechtern. Was sollte sich aus ihrer Sicht heute noch ändern? Für was sollten wir kämpfen, damit wir tatsächliche Gleichberechtigung erlangen bzw. sich eine Figur wie Emma nicht wiederholt?

 

 

 

Deshalb ist es immer noch schwer für Frauen

und deswegen haben sie bis heute

für Schriftsteller die interessanteren Schicksale,

die komplexeren Charaktere,

die größeren Herausforderungen im Leben.

 

 

 

DIRK KURBJUWEIT: Wenn Frauen in einer Männerwelt leben, haben sie eigentlich keine Chance oder sind immer extrem im Nachteil – denn Männer haben diese Welt für sich selbst zugeschnitten und wollen sie auch so erhalten. Das war im 19. Jahrhundert sicherlich extremer als jetzt, gibt es aber heute auch noch. Viele unserer Welten, insbesondere die Arbeitswelt, sind immer noch deutlich männlich geprägt – die Vorstände der Unternehmen, Aufsichtsräte, die meisten leitenden Bereiche sind weiterhin von Männern besetzt. Die Auseinandersetzungen, die Codes, die Art, wie man sich kleidet, wie man sitzt oder spricht – all das ist männlich geprägt. Frauen arbeiten dann sozusagen in der Fremde, sie müssen sich anpassen oder werden nicht aufgenommen. Entweder gliedern sie sich ein oder sie machen es auf ihre eigene Art, beides ist aber keine Gleichberechtigung, keine wirkliche Integration und beide Entscheidungen haben für die Frau schwerwiegende Nachteile. Wenn sie die Männer imitiert, wird sie nie richtig dazugehören, wenn sie es auf ihre eigene Art macht, ist sie aber auch kein Teil des Teams. Deshalb ist es immer noch schwer für Frauen und deswegen haben sie bis heute für Schriftsteller die interessanteren Schicksale, die komplexeren Charaktere, die größeren Herausforderungen im Leben. Wie lösen wir das auf? Indem wir neu mischen und Frauen einfach selbstverständlich alle Bereiche und Positionen mit besetzen, die Männer aktuell noch für sich beanspruchen, in gleicher Verteilung. Die Kommunikation, die Arbeitsweise, die Rollen müssen neu und für uns alle wertschöpfender und respektvoller ausgehandelt werden.

 

KARLA PAUL: Was können wir im Alltag tun, um für die Gleichberechtigung zu sensibilisieren und möglichst viele Menschen weiterhin motivieren, sich füreinander einzusetzen?

 

DIRK KURBJUWEIT: Letzten Endes müssen die Ursprünge sehr früh gelegt werden. Ich bin mit zwei Schwestern aufgewachsen und damals sagte meine Großmutter immer: was soll der Junge hier im Haushalt helfen, es gibt doch genug Frauen. Deswegen musste ich nie etwas machen, was für mich natürlich sehr bequem und angenehm, aber rückblickend ein Desaster für die Gleichberechtigung war. Bei meinen eigenen Kindern haben ich in der Erziehung viel selbstverständlicher vermittelt, dass sowohl meine Tochter als auch mein Sohn gleiche Möglichkeiten und Pflichten haben. Es ist in unserer Verantwortung unsere Kinder nicht in ein bestimmtes Rollenbild hineinzuführen, sondern sie nach Interesse, aber eben nicht nach Geschlecht zu fördern. Ich glaube, dass es noch eine Weile brauchen wird, bis eine absolute Gleichberechtigung herrscht. Aber heute wachsen die Kinder ja auch nochmal ganz anders, moderner, vielfältiger auf. Dafür müssen wir alle sensibel sein und es jeweils im Alltag als auch beim Nachwuchs als selbstverständlich durchsetzen.

 

 

 

Diese Sensibilität im Alltag,

das Bewusstsein für andere Möglichkeiten,

für Entscheidungen gegen unsere Muster,

müssen wir bei uns selbst stärken.

 

 

 

Nachdenken müssen diejenigen, die Führungspositionen innehaben und Entscheidungen treffen. Natürlich neigen wir dazu, das, was wir sind, fühlen, wollen, können, irgendwie reproduzieren zu wollen und sagen uns innerlich: ich mache das gut und richtig, also suche ich mir ähnliche Menschen, die es auch so handhaben. Diese Automatismen müssen wir überwinden. So fördern vieleMänner weiterhin nur Männer und Frauen fördern Frauen (wobei die ja sicherlich auch einiges aufzuholen haben) – aber eigentlich muss ich mich als erwachsener, gebildeter und wertschätzender Mensch komplett davon lösen. Diese Sensibilität im Alltag, das Bewusstsein für andere Möglichkeiten, für Entscheidungen gegen unsere Muster, müssen wir bei uns selbst stärken. Das ist schwierig, selbstverständlich, aber es ist möglich. Und als Eltern und auch als Vorgesetzte ist es unsere Aufgabe, diese Muster im Idealfall gar nicht erst entstehen zu lassen.

 

KARLA PAUL: Als Journalist schreiben sie seit Jahrzehnten jeden Tag. Weshalb wollen Sie Geschichten noch zusätzlich in einem längeren Kontext erzählen, weshalb wurden Sie Schriftsteller?

 

DIRK KURBJUWEIT: Als Journalist gibt es eine ganz klare Definition von dem, worüber ich schreibe kann: die Realität. Die Wirklichkeit setzt uns hier klare Grenzen, die Fantasie ist verboten. Ich war aber immer schon fantasiegetrieben, habe bereits als Kind Kurzgeschichten geschrieben und deswegen wollte ich dann auch Romane schreiben. Weil mir beides sehr große Freude macht, will ich mich aber nicht entscheiden und muss ich glücklicherweise auch nicht.

 

KARLA PAUL: Wie schaffen sie das das alles bei einer 60-Stunden-Woche als Spiegel Chefredakteur?

 

DIRK KURBJUWEIT: Ich führe nicht jede Woche die Geschäfte, manchmal sind es auch nur 40 Stunden. Es ist aber in der Tat so, dass ich beim Schreiben von Romanen sehr gut entspannen kann. Sie führen mich in eine komplett andere Welt. Wenn ich zehn Stunden wirklich stressigen Spiegel Redaktionsalltag hinter mir habe, verschwinde ich zur Erholung ins 19. Jahrhundert! Ich habe irgendwann gelernt, in meinem Gemüt einen Schalter umzulegen, der mich von der realen Welt in die Fantasiewelt bringt und da kann ich mich wunderbar erholen. Da schreibe ich dann am Abend noch 2-3 Stunden und lege zusätzlich im Urlaub richtige Schreibklausuren ein. Zudem habe ich das Glück, dass ich wirklich sehr schnell schreibe und somit geht beides hervorragend miteinander.

 

KARLA PAUL: Lesen Sie auch selbst viel?

 

DIRK KURBJUWEIT: Die letzte halbe Stunde des Tages ist dem Lesen gewidmet. Auf Reisen und im Urlaub ist es dann weit mehr als eine halbe Stunde.

 

KARLA PAUL: Haben Sie eine aktuelle Empfehlung?

 

DIRK KURBJUWEIT: Ich habe zuletzt „Kriegslicht“ von Michael Ondaatje gelesen und fand den Roman großartig. Ich habe ihn vor ein paar Monaten schon in England gesehen und gekauft. Die Kritiker sind wohl nicht so begeistert – auch im Spiegel – mich hat er aber sehr berührt.

 

KARLA PAUL: Sie prägten vor einigen Jahren den Begriff des „Wutbürgers“, inzwischen ist dieser ein sehr großes Problem unserer Gesellschaft. Ich merke, wie schwer es mir selbst gerade online fällt, nicht auf die Emotionen des Gegenübers reinzufallen und bei persönlichen Angriffen das Niveau zu halten. Axel Hacke hat über den von ihm vermissten Anstand ein ganzes Buch geschrieben. Wie sehen Sie das inzwischen, was wünschen Sie sich von uns und unserer Kommunikation untereinander?

 

DIRK KURBJUWEIT: Ich habe für das Beantworten von Leserreaktionen für mich einige Regeln und vielleicht kann ich die Frage mit diesen beantworten. Zuerst einmal: wenn ich beschimpft werde, reagiere ich grundsätzlich nicht. Ich bin absolut für Dialog und die Debatte ist die Grundlage der Demokratie, diese ist mir heilig. Aber wenn ich Kommentare oder Emails mit „Du WXXX“ erhalte – Frauen erhalten oft noch weit schlimmere Beschimpfungen – dann antworte ich nicht.

 

Wenn ich aber inhaltlich angegangen werde, antworte ich freundlich und bestimmt. Der Spiegel teilt auch aus, da muss ich dann wiederum einstecken können. Da streite ich mich öfter mal per Email über Sachverhalte und tue dies gern und respektvoll. Meistens geht man da auch freundlich raus und sagt okay, wir können uns nicht einig werden, aber der Versuch war es wert und man ist wieder um eine andere Sicht auf die Sache reicher.

 

Aber die Beschimpfungen nehmen wirklich überhand und die Haltung, sich gar nicht mehr auf den anderen und dessen Hintergrund einlassen zu wollen und gleich verbal gewalttätig zu werden, ist einfach nur traurig. Dass wir deswegen inzwischen teilweise unsere Kommentarfunktion abschalten müssen, weil gerade aufgrund politischer rechter Kommentare ein Austausch nicht mehr möglich ist, ist äußerst bedauernswert. Deswegen finde ich den Journalismus als Gatekeeper auch heute weiterhin sehr sinnvoll. Dass weiterhin vorsortiert und recherchiert wird, welche Information kommt von wem, auf welcher Basis, mit welchem Hintergrund, das erscheint mir wichtiger denn je.

 

KARLA PAUL: Sie sind ein großer Fan der Demokratie und des Engagements der Zivilgesellschaft. Die Demokratie ist nicht mehr so sicher, wie man früher dachte. Was können wir als Einzelne dafür tun, auch ohne politisches Amt, ohne journalistische Möglichkeiten, um uns füreinander einzusetzen?

 

DIRK KURBJUWEIT: Erst einmal hat sich für mich etwas in den Begrifflichkeiten geändert. Mir geht es jetzt um die liberale Demokratie und nicht mehr nur um Demokratie. Wenn wir nach Amerika blicken oder in die Türkei - diese Regierungen sind Ergebnisse einer Demokratie, arbeiten aber eigentlich für die Abschaffung derselben. Ich glaube, dass es echt wichtig ist, ein Verständnis von sich als Staatsbürger zu haben. Ich will nicht nur derjenige sein, der passiv in einem Land lebt und nur nimmt und sich darüber aufregt, Steuern zahlen zu müssen oder dass Parkgebühren erhoben werden. Sondern wir sind eben auch in einer Demokratie aufgefordert, etwas zu geben und unsere Gesellschaft selbst zu gestalten.

 

 

 

Das fängt mit der Wahl an –

ganz simpel, bitte alle wählen gehen!

Und es geht weiter über

den Diskurs und zum Diskurs gehört

erst mal eine Wissensgrundlage.

 

 

 

Das fängt mit der Wahl an – ganz simpel, bitte alle wählen gehen! Und es geht weiter über den Diskurs und zum Diskurs gehört erst mal eine Wissensgrundlage. Ob die Leute im Internet Zeitung lesen und sich austauschen oder ein gedrucktes Produkt, das ist ja nicht wichtig, sondern sich möglichst breit zu informieren, das mit den eigenen Möglichkeiten und Wünschen abzugleichen und sich dann auf einer gewissen Grundlage eine Meinung zu bilden. Bitte lesen sie auch nicht immer nur eine bestimmte Zeitung oder sprechen mit einer, zwei Filterblasen – wir müssen uns möglichst breit öffnen für ein vielseitiges Geschehen weltweit. Dann können wir so sinnvoll wie möglich für uns und Andere handeln. Aber eben auf Grundlage von Wissen und Erfahrung und nicht aufgrund von Emotionen. Das empfinde ich als Verantwortung, die ich persönlich sehr ernst nehme und auch bei meinen Kindern und im Umfeld versuche zu fördern und zu stärken. Sicherlich der Punkt, der meine Protagonistin Emma Herwegh und mich am meisten verbindet.

 

 

 

 

 

 

Dirk Kurbjuweit, Journalist und Schriftsteller, wurde 1962 in Wiesbaden geboren.

 

Er besuchte die Kölner Journalistenschule, war von 1990 bis 1999 Redakteur bei der „ZEIT“, dann beim Nachrichtenmagazin „Spiegel“ als Reporter tätig, wurde stellvertretender Leiter des Hauptstadtbüros und ist heute stellvertretender Chefredakteur.

 

Mehrere seiner Romane wurden fürs Kino verfilmt und für die Bühne dramatisiert, darunter auch „Angst – der Feind in meinem Haus“. Sein aktuelles Buch ist die belletristische Biografie „Die Freiheit der Emma Herwegh“.